Laserdrucker Test 12/2023: Die besten 20 Drucker im Vergleich

Laserdrucker test

Herzlich willkommen zu meinem ausführlichen Laserdrucker Test & Vergleich 2023. Laserdrucker haben sich in kleinen oder Großraumbüros bewährt. Diese sind kompakt, besonders schnell und die Druckkosten sind vergleichsweise gering. Für Textdokumente sind Laserdrucker optimal und überzeugen durch ein hervorragendes Schriftbild. Unterschiede liegen meist bei der Druckauflösung oder anderen Features wie eine Scanfunktion oder automatischer Duplexdruck.

laserdrucket gesamttest praxisIch habe mir alle beliebten Laserdrucker auf dem Markt angeschaut und werde euch hier mein ausführliches Feedback dazu mitteilen. Besonders geachtet habe ich dabei auf die Qualität der Druckergebnisse und die Benutzerfreundlichkeit der Geräte. Zunächst habe ich Textdokumente ausgedruckt, um die Schärfe und Lesbarkeit zu überprüfen. Anschließend standen Grafiken und Bilder im Fokus, um die Detailgenauigkeit zu testen. Schließlich habe ich mich intensiv mit den Apps und Einstellungen auseinandergesetzt. Ein Drucker soll für mich nicht nur gute Ergebnisse liefern, sondern auch einfach zu bedienen sein.

Welcher Laserdrucker ist der beste 2023 – So wurde getestet:

  • Druckqualität (50 %)
  • Druckgeschwindigkeit (20 %)
  • Verarbeitung (20 %)
  • Weitere Features (10 %)

Besonders überzeugen konnte uns der Color 178nwg von HP* mit einem ausgezeichnetem kontrastreichem farbigen Druckbild. Die Druckgeschwindigkeit ist sehr gut, wobei die Druckkosten sich in Grenzen halten. Die mitgelieferte Kartusche reicht für 700 Blätter und auch die Handhabung über WLAN ist anwenderfreundlich. Wer dagegen einen preisgünstigen S/W-Laserdrucker mit einer Scanfunktion sucht, ist mit dem HP LaserJet M140w* mehr als gut bedient.

Die besten Laserdrucker im Tabellenvergleich

Abbildung
HP LaserJet MFP M140we Laserdrucker, Monolaser 3-in1, 6...*
HP Color Laser 178nw Multifunktions-Farblaserdrucker...*
Brother HLL2350DW S/W-Laserdrucker, Hellgrau/Schwarz, 30...*
PANTUM P2502W Laserdrucker, Monolaser (WLAN, Airprint,...*
Modell
HP Laserjet M140we Laserdrucker
HP Color Laser 178nwg
Brother HL-L2350DW Laserdrucker
Pantum P2502W Laserdrucker
Testnote
Laserdrucker Test HP Laserjet M140 im Test Sehr Gut (96 %) CleverTests.de
Laserdrucker Test HP Color Laser 178nwg im Test Sehr Gut (94 %) CleverTests.de
Laserdrucker Test Brother Laserdrucker im Test Sehr Gut (90 %) CleverTests.de
Laserdrucker Test HP Pantum P2502W Monolaser im Test Gut (88 %) CleverTests.de
Amazon Rezensionen
4.028 Bewertungen
6.054 Sternebewertungen
8.835 Bewertungen
714 Bewertungen
Mitgelief. Tonerkapazität
500 Seiten
1.200 Seiten
700 Seiten
700 Seiten
Druckgeschwindigkeit
21 Seiten/Min
4S./Min (in Farbe)
30 Seiten/Min
22 Seiten/Min
Auflösung
600 x 600 dpi
600 x 600 dpi
1.200 x 1.200 dpi
600 x 600 dpi
Besonderheiten
Sehr kompakt
Top Preis-Leistungs-Verhältnis
Automatischer Duplex-Druck
Monolaser Druck
Preis
168,72 €
262,98 €
279,99 €
109,90 €
Abbildung
HP LaserJet MFP M140we Laserdrucker, Monolaser 3-in1, 6...*
Modell
HP Laserjet M140we Laserdrucker
Testnote
Laserdrucker Test HP Laserjet M140 im Test Sehr Gut (96 %) CleverTests.de
Amazon Rezensionen
4.028 Bewertungen
Mitgelief. Tonerkapazität
500 Seiten
Druckgeschwindigkeit
21 Seiten/Min
Auflösung
600 x 600 dpi
Besonderheiten
Sehr kompakt
Preis
168,72 €
Abbildung
HP Color Laser 178nw Multifunktions-Farblaserdrucker...*
Modell
HP Color Laser 178nwg
Testnote
Laserdrucker Test HP Color Laser 178nwg im Test Sehr Gut (94 %) CleverTests.de
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6.054 Sternebewertungen
Mitgelief. Tonerkapazität
1.200 Seiten
Druckgeschwindigkeit
4S./Min (in Farbe)
Auflösung
600 x 600 dpi
Besonderheiten
Top Preis-Leistungs-Verhältnis
-
Preis
262,98 €
Abbildung
Brother HLL2350DW S/W-Laserdrucker, Hellgrau/Schwarz, 30...*
Modell
Brother HL-L2350DW Laserdrucker
Testnote
Laserdrucker Test Brother Laserdrucker im Test Sehr Gut (90 %) CleverTests.de
Amazon Rezensionen
8.835 Bewertungen
Mitgelief. Tonerkapazität
700 Seiten
Druckgeschwindigkeit
30 Seiten/Min
Auflösung
1.200 x 1.200 dpi
Besonderheiten
Automatischer Duplex-Druck
Preis
279,99 €
Abbildung
PANTUM P2502W Laserdrucker, Monolaser (WLAN, Airprint,...*
Modell
Pantum P2502W Laserdrucker
Testnote
Laserdrucker Test HP Pantum P2502W Monolaser im Test Gut (88 %) CleverTests.de
Amazon Rezensionen
714 Bewertungen
Mitgelief. Tonerkapazität
700 Seiten
Druckgeschwindigkeit
22 Seiten/Min
Auflösung
600 x 600 dpi
Besonderheiten
Monolaser Druck
-
Preis
109,90 €

Platz 1: HP Laserjet M140we Laserdrucker Test

Angebot
HP LaserJet MFP M140we Laserdrucker, Monolaser 3-in1, 6...
4.028 Bewertungen
HP LaserJet MFP M140we Laserdrucker, Monolaser 3-in1, 6...*
  • Mit HP+ erhalten Sie 6 Probemonate Instant Ink und weitere Vorteile; In den 6 Probemonaten HP...
  • Besonderheiten: der kleinste Laserdrucker seiner Klasse; Kompakt mit schnellem Schwarzweiß-Druck,...
  • Druckgeschwindigkeit bis zu 20 Seiten pro Minute, Druckauflösung bis zu 600 x 600 dpi,...

Vorteile ✔

Nachteile ✗

laserdrucker drucker test hp scanner

Ein beliebtes Modell auf dem Markt ist der HP Laserdrucker M140we*. Die Marke genießt bereits einen Ruf für langlebige Verarbeitung und zuverlässige Funktionalität. Aufgrund seiner Verkaufszahlen und des erschwinglichen Preises von rund 130 € weckte dieser Laserdrucker mein Interesse und daher wollte ich ihn unbedingt in meinem Laserdrucker-Test aufnehmen.

Der Hersteller wirbt mit einer beeindruckenden Druckgeschwindigkeit von 21 Seiten pro Minute, welches ich in meinem Praxistest noch genauer überprüfen werde. Mit einem Gewicht von lediglich 5,4 kg zählt dieser Schwarzweiß-Laserdrucker zu den kompaktesten seiner Art und ist somit äußerst platzsparend. Die Bedienung erfolgt über Tasten und ein monochromes Display und natürlich über die eigene App. Der Drucker kann ausschließlich über die WLAN-Funktion betrieben werden, also einen USB-Anschluss sucht man hier vergebens.


Mein ausführlicher Praxistest

Als ich den Drucker auspackte, erschien er mir äußerst kompakt und hinterließ optisch einen hochwertigen Eindruck. Keine scharfen Kanten, kein Klappern. Im Lieferumfang befand sich bereits ein Toner, der einsatzbereit eingebaut war. Für den Start musste ich lediglich den Plastikstreifen vom Toner abziehen und mich über die App HP Smart anmelden. Die beigefügte illustrierte Anleitung erwies sich als äußerst hilfreich, aber die Einrichtung hat dennoch einige Minuten in Anspruch genommen. Die Benutzeroberfläche der App ist intuitiv und gut strukturiert. Klare Symbole mit Beschriftungen, wie Kamera-Scan, Dokumentendruck, Fotoausdruck, Drucker-Scan oder Kopieren, erleichterten die Navigation erheblich.

hp laserdrucker test Der erste Test galt der Druckgeschwindigkeit und -qualität. Ein Musterblatt wurde von mir gewählt und fünf Seiten gedruckt. Für die fünf Blätter hat der Drucker 24 Sekunden gebraucht. Die versprochene 21 Seiten pro Minute sollten damit nicht ganz hinkommen. Ich muss auch sagen, dass das Blatt voll beschriftet war und es im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern oder anderen Laserdruckern ziemlich schnell ist. Die Druckqualität präsentierte sich einwandfrei, ohne erkennbare Fehler. Preislich bewegt man sich bei 50 € für 1000 Seiten.

Auch der Fotodruck war in Ordnung. Obwohl Laserdrucker normalerweise nicht die erste Wahl für hochwertige Fotodrucke sind, waren die Ergebnisse in meinem Test durchaus zufriedenstellend. Für jemanden wie mich, der häufig kopiert und Dokumente scannt, erwies sich die zusätzliche Scanfunktion als äußerst nützlich. In jeder Hinsicht erfüllte der Laserjet meine Anforderungen, sowohl beim Kopieren als auch beim Scannen. Die App erleichterte den Prozess mit nur 2-3 Klicks und kurzer Wartezeit. Natürlich kann er nicht mit professionellen Fotodruckern konkurrieren, aber Scannen und Kopieren tut er zuverlässig und in einem ordentlichen Tempo. Abschließend testete ich die Verbindung mit meinem Laptop. Auch hier gestaltete sich die Einrichtung mühelos, indem ich lediglich das Gerät hinzufügte und es automatisch über WLAN gefunden und eingerichtet wurde.


Mein Fazit zum HP Drucker M140we

Alles in allem fällt mein Fazit zum HP Drucker M140we* positiv aus. Dieser HP M140we Laserdrucker eignet sich hervorragend für alltägliche Anwendungen, insbesondere für diejenigen, die eine Scan- und Kopierfunktion benötigen. Bei einem Preis von nur 130 € kann ich es mit gutem Gewissen empfehlen. Ein kleiner Kritikpunkt betrifft jedoch das Fehlen eines richtigen Papierfachs zugunsten einer “Papierablage”, die das Papier etwas zu weit herausragen lässt. Hier hätte eine bessere Lösung gefunden werden können. Zu dem Produkt erhält man auch 6 Monate Instant Ink zur Probe. Das bedeutet, sobald notwendig, wird automatisch ein Toner bestellt. Danach wird für das günstigste Paket 2€ verlangt. Also insgesamt ist der HP Laserdrucker ein solider Allrounder.

Platz 2: HP Color Laser 178nwg Multifunktions-Laserdrucker Test

Angebot
HP Color Laser 178nw Multifunktions-Farblaserdrucker...
6.054 Bewertungen
HP Color Laser 178nw Multifunktions-Farblaserdrucker...*
  • Besonderheiten: leistungsfähiger und kompakter 3in1 Farblaser Multifunktionsdrucker, schneller...
  • Druckgeschwindigkeit: bis zu 18 S./Min (schwarzweiß); bis zu 4S./Min (in Farbe)
  • Druckqualität:bis zu 600 x 600 dpi; Anschlüsse: Hi-Speed USB 2.0, Ethernet, WiFi, mobiles Drucken

Vorteile ✔

Nachteile ✗

HP Color Laser 178nwg Multifunktions-Laserdrucker Test

Der HP Color Laser 178nwg Multifunktions-Farblaserdrucker* ist ein kompakter Allrounder, der Drucken, Scannen und Kopieren kann. Der Hersteller verspricht eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 18 Seiten pro Minute in Schwarz-Weiß und bis zu 4 Seiten pro Minute in Farbe. In meinem ausführlichen Praxistest werde ich die Leistung des Druckers genauer unter die Lupe nehmen, insbesondere im Hinblick auf die Farbdruckqualität.

Der HP Multifunktions-Farblaserdrucker ist ein Netzwerkdrucker, der über WLAN oder ein USB-Kabel betrieben werden kann. Zusätzlich zur HP Smart-App unterstützt er ePrint und Airprint-Funktion.


Mein ausführlicher Praxistest

Der Laserdrucker wird gut verpackt geliefert, inklusive vorinstallierter Tonerkartuschen, Kurzanleitung, Installationsposter, Netzkabel und USB-Kabel. Die beeindruckende Größe des Druckers fällt sofort auf – er ist nahezu doppelt so groß wie ein herkömmlicher Schwarzweiß-Drucker. Dieser Aspekt könnte besonders in Umgebungen mit begrenztem Platzangebot eine wichtige Rolle spielen und sollte daher bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

Farbliche bilder druck test farblaserdruckerDie WLAN-Einrichtung verlief in wenigen Minuten, dank meiner Erfahrung mit anderen HP Geräten. Die Papierschublade ist jedoch nicht vollständig einschiebbar, was das kompakte Design etwas beeinträchtigt. Nach erfolgreicher Einrichtung testete ich die Druckgeschwindigkeit mit einem USB-Kabel und erzielte beeindruckende 15 Sekunden für fünf vollbeschriftete Seiten. Dies entspricht einer Hochrechnung von 20 Seiten pro Minute, schneller als vom Hersteller angegeben.

Die Schwarz-Weiß-Druckergebnisse waren einwandfrei, vergleichbar mit anderen Geräten. Doch der wahre Höhepunkt liegt im farblichen Druck. Ein gedrucktes Foto mit vielen dunklen und hellen Farben zeigte die exakte Farbwiedergabe, eins zu eins wie auf dem Originalfoto. Unbedingt beachtet werden muss der Kostenaspekt. Die mitgelieferten Tonerkartuschen reichen für ungefähr 600 Seiten aus und die Kosten für Ersatzpatronen liegen bei etwa 80 Euro pro Farbe.

Eine Kopie des gedruckten Fotos lieferte leicht ausgeblichene Farben, was jedoch meinerseits erwartet wurde. Scannen und beidseitiges Drucken verliefen reibungslos. Der Duplex-Druck erfordert jedoch manuelle Bedienung, indem das Blatt erneut eingeführt und ein Knopf gedrückt wird. Die intuitive Bedienung über die App oder den Drucker selbst wird durch das klare Display unterstützt.


Mein Fazit zum HP Color Laser

Der HP Color Laser 178nwg Multifunktions-Farblaserdrucker* überzeugt als umfangreicher Allrounder, der nicht nur seinen Zweck erfüllt, sondern auch in der Farbdruckqualität glänzt. Während die Schwarz-Weiß-Druckergebnisse solide sind, sind die farblichen Ergebnisse besonders beeindruckend. Wie bei allen neueren HP-Druckern erhält man hier ebenfalls 6 Monate Instant Ink zur Probe. Das bedeutet, wenn der Toner leer geht, wird automatisch ein neuer bestellt. Anschließend kostet das günstigste Paket 2€. Einzig der fehlende automatische Duplexdruck ist als Minuspunkt anzumerken. Trotzdem ist der Drucker eine hervorragende Wahl für diejenigen, die einen leistungsstarken Farbdrucker suchen.

Platz 3: Brother HL-L2350DW S/W Laserdrucker Test

Brother HLL2350DW S/W-Laserdrucker, Hellgrau/Schwarz, 30...
8.835 Bewertungen
Brother HLL2350DW S/W-Laserdrucker, Hellgrau/Schwarz, 30...*
  • Kompakter S/W-Laserdrucker mit automatischem Duplexdruck inklusive Broschürendruckfunktion, 250...
  • Druckgeschwindigkeit: Bis zu 30 Seiten/Minute (simplex), bis zu 15 Seiten/Minute (duplex)
  • Druckauflösung: 1.200 x 1.200 dpi

Vorteile ✔

Nachteile ✗

brother laserdrucker testDer Brother HL-L2350DW S/W Laserdrucker* ist der schnellste Drucker in meinem Test, laut Herstellerangaben mit beeindruckenden 30 Seiten pro Minute. Er überzeugt zudem mit nützlichen Features wie dem automatischen Duplexdruck, der lästiges manuelles Wiedereinlegen erspart. Die Kassette bietet Platz für bis zu 250 Blätter und das Modell kann sowohl über WLAN, die mobile App als auch den USB-Anschluss genutzt werden.


Mein ausführlicher Praxistest

Der Aufbau gestaltete sich genauso einfach wie bei anderen kleineren SW-Geräten. Insgesamt macht der Drucker einen robusten Eindruck und wirkt hochwertig. Nach dem Entfernen der Klebestreifen setzt man den Toner ein, schließt den Drucker an den Strom an und verbindet ihn per USB oder WLAN. Die Installation unter Windows 10 erfolgt erfreulich schnell und ohne CD. Die App selbst erwies sich als intuitiv und einfach, obwohl das Layout und die Farben im Vergleich zu der HP oder Pantum App nicht so ansprechend waren. Im Gegensatz zu den anderen SW-Drucker gefiel mir jedoch das Papierfach für bis zu 250 Blätter.

brother test druckerGespannt auf die Druckgeschwindigkeit, habe ich mein Musterblatt fünfmal gedruckt. Mit beeindruckenden 11 Sekunden pro Druck und somit knapp 30 Seiten pro Minute ist er der schnellste Drucker in meinem Test. Auch der Duplexdruck überzeugte, mit automatischem Wiedereinzug für beidseitigen Druck – eine Funktion, die selbst der Farblaserdrucker von HP für knapp 300 Euro nicht bieten konnte.

Sowohl beim Bilder- als auch beim Textdruck hatte ich nichts auszusetzen. Mit bloßem Auge sind zwischen den Geräten wenn überhaupt nur minimale Unterschiede in Kontraste und Übergängen zu erkennen. Was die Nebenkosten betrifft, liegt der Brother mit 40 Euro pro 1000 Seiten für die Tonerkartusche günstiger als die HP-Drucker. Der einzige Nachteil ist der Anschaffungspreis von ca. 200 Euro.


Mein Fazit zum Brother Laserdrucker

Ich kann diesen Brother Laserdrucker* uneingeschränkt empfehlen. Die Druckqualität ist herausragend und das Drucken per App am Handy verläuft reibungslos. Besonders praktisch sind die beeindruckende Druckgeschwindigkeit, der automatische Duplexdruck und das großzügige Papierfach, ein Extra, das die meisten anderen nicht bieten. Das einzige Manko ist neben dem recht hohen Preis von 200 €, die Lautstärke, bevor der Druckprozess startet. Wenn der Drucker auf dem Schreibtisch steht, kann das mit der Zeit nervig werden. In Bezug auf Qualität und Bedienung ist er jedoch für jeden zu empfehlen, der das Budget aufbringen kann.

Platz 4: Pantum P2502W Laserdrucker Test

PANTUM P2502W Schwarzweiß-Laserdrucker mit...
4.028 Bewertungen
PANTUM P2502W Schwarzweiß-Laserdrucker mit...*
  • Kompakter und stabiler Laserdrucker: Der PANTUM SchwarzweiB-Laserdrucker bieteteine hohe Leistung...
  • Einfache Einrichtung fur lhren Laserdrucker: Der Laserdrucker lasst sich per2Knopfdruck einfach...
  • Das neue Produkt wird mit einer Starter-Tonerkartusche für 700 Seiten und einem USB-Kabel...

Vorteile ✔

Nachteile ✗

pantum laserdrucker test

Mit dem Pantum Laserdrucker* habe ich dieses Mal einen eher unbekannten Hersteller unter die Lupe genommen. Dennoch rechtfertigen der attraktive Preis und die beworbenen Funktionen auf jeden Fall einen eingehenden Test dieses Druckers.

Mit einer Druckgeschwindigkeit von 22 Seiten pro Minute verspricht der Drucker eine beeindruckende Leistung. Allerdings weiß man, dass zwischen Versprechen und Realität manchmal einige Seiten liegen können, und daher werde ich dies genauer überprüfen.

Der Pantum Laserdrucker bietet vielseitige Anschlussmöglichkeiten durch WLAN-Konnektivität und einen zusätzlichen USB-Zugang. Die mobile App ermöglicht zudem einen guten Überblick und einfaches Drucken. Ein physisches separates Display mag zwar fehlen, ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Die beiden vorhandenen Tasten sind durchaus ausreichend für eine problemlose Bedienung.


Mein ausführlicher Praxistest

Um meinen Praxistest zu beginnen, musste ich die App mit dem Drucker verbinden, was sich als etwas komplizierter erwies als erwartet. In der Bedienungsanleitung wurden drei verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man den Drucker verbinden kann. Obwohl es bei jedem Drucker einige Minuten dauert, musste ich hier fast alle ausprobieren, bis es endlich geklappt hat.

bilddruck test vergleich pantum hp druckerDie App erschien insgesamt recht übersichtlich. Mit den Funktionen Datei drucken, Bild drucken oder Foto scannen war ich bereits vertraut. Um die Druckqualität zu testen, habe ich mein Musterblatt und ein Bild gedruckt. Für 5 Seiten benötigte der Drucker 13 Sekunden, was den versprochenen 22 Sekunden pro Minute entspricht. Bei den Textdokumenten konnte ich keinen großen Unterschied zwischen den Geräten feststellen.

Wo die Geister sich scheiden, ist die Bildqualität. Im Vergleich zu dem HP-Drucker, war die Bildqualität etwas schärfer und genauer, auch die Farbübergänge waren besser erkennbar. Ob dies jedoch wirklich ausschlaggebend für einen Kauf ist, bezweifle ich. Laut dem Hersteller kostet euch eine Seite Druck 0,016 €, was wirklich sehr günstig wäre. Wir sind hier auf jeden Fall günstiger unterwegs, als die anderen Laserdrucker in meinem Test. Allerdings komme ich nach meiner Berechnung eher auf 30 Euro pro 1000 Seiten statt der versprochenen 16 Euro.


Mein Fazit zum Pantum Laserdrucker

Insgesamt bin ich von diesem Pantum Drucker* wirklich sehr überzeugt. Am meisten gefallen hat mir das leichte Gewicht und die kompakten Abmaße. Über die Geschwindigkeit oder die Druckqualität kann ich mich wirklich nicht beschweren. Weniger störungsfrei ist dagegen die Lautstärke. Sie macht sich beim Drucken schon sehr bemerkbar. Für Leute, die sich auch gerne an unbekanntere Marken trauen, bietet der Pantum Drucker schnelle und hochwertige Druckergebnisse. Also meinerseits zu empfehlen.

 

Platz 5: HP Laserjet M110we Laserdrucker Test

Angebot
HP Laserjet M110we Laserdrucker, Monolaser, 6 Monate gratis...
4.028 Bewertungen
HP Laserjet M110we Laserdrucker, Monolaser, 6 Monate gratis...*
  • Mit HP+ erhalten Sie 6 Probemonate Instant Ink und weitere Vorteile; In den 6 Probemonaten HP...
  • Der weltweit kleinste Laserdrucker seiner Klasse - Druckerabmessungen (B x T x H) Maximal: 346 x 360...
  • Druckgeschwindigkeit bis zu 20 Seiten pro Minute, Druckauflösung bis zu 600 x 600 dpi,...

Vorteile ✔

Nachteile ✗

laserdrucker hp testDer nächste Testkandidat stammt aus dem Hause HP und zwar handelt es sich um den M110we Laserdrucker*. Dieses Modell ist für seine Langlebigkeit bekannt und liegt preislich unter 100 Euro. Der Hersteller verspricht eine beeindruckende Druckgeschwindigkeit von 21 Seiten pro Minute, der ich natürlich im Praxistest auf den Grund gehen werde.

Im Vergleich zu seinem Geschwistermodell, dem 3-in-1 Drucker M140we, bietet der M110we lediglich eine Druckfunktion. Ein interessantes Detail ist der Verzicht auf USB-Zugriff; stattdessen punktet er mit WiFi, Smart App, AirPrint und Wireless Direct. Die Bedienung gestaltet sich insgesamt als simpel, denn lediglich drei Tasten zieren das Gerät.


Mein ausführlicher Praxistest zum HP Laserjet M110we

Die Einrichtung des HP Laserjet M110we gestaltete sich für mich als unkompliziert. Die Begleitung durch die App und die klare Installationsanleitung machten den Prozess leicht verständlich, wenn auch etwas zeitaufwendig. Dennoch zahlte sich die Wartezeit in den nächsten Schritten aus. Der Drucker versprach eine beeindruckende Druckqualität und ich war gespannt, ob er dieses Versprechen einhalten konnte – besonders interessierte mich die Leistung bei der Wiedergabe von Bildern.

laserdrucker test hpIm Praxistest wurde schnell klar, dass der M110we seine Versprechungen halten konnte, bis auf die Geschwindigkeit. Für den Ausdruck von fünf vollständig bedruckten Seiten benötigte er 19 Sekunden, hochgerechnet kam ich damit nicht auf die versprochenen 21 Seiten pro Minute. Abgesehen von der Geschwindigkeit, konnte er vor allem in Punkto Qualität der Ausdrucke überzeugen.

Die Textdokumente erschienen scharf und klar, während die Druckqualität von Bildern besonders hervorstach. Die Farbübergänge und Details der gedruckten Bilder waren erstaunlich akkurat und fein dargestellt. Der M110we bewies, dass er nicht nur im Bereich des Textdrucks, sondern auch bei der Wiedergabe von Bildern eine solide Leistung abliefert. Ein Aspekt, der mir besonders positiv aufgefallen ist.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis des M110we ist moderat. Mit 50 Euro für Druckertinte für 1000 Seiten bietet er eine kostengünstige Option für Viel-Drucker. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Lautstärke des Druckers etwas an der Grenze des Akzeptablen liegt. Ein Papierfach würde die Benutzerfreundlichkeit meiner Meinung nach steigern und das Fehlen der Duplexdruckfunktion hinterließ bei mir den Wunsch nach mehr Vielseitigkeit.


Mein Fazit zum HP Laserdrucker M110we

Für Anwender, die lediglich einen Drucker suchen und auf eine USB-Verbindung verzichten können – eine Funktion, die ohnehin an Bedeutung verliert –, ist der HP Laserjet M110we* gut ausgestattet. Zusätzlich erhält man 6 Monate Instant Ink zur Probe, danach fallen moderate 2 Euro pro Monat an, was automatischen Toner-Nachschub bedeutet. Kompakt, mit perfekten Druckergebnissen und einer guten Geschwindigkeit ist er insgesamt sehr handlich und intuitiv zu nutzen.

Der M110we bietet somit eine solide Leistung und überzeugt besonders durch seine einfache Handhabung und die Möglichkeit des drahtlosen Druckens. Aufgrund seiner zuverlässigen Leistung und den attraktiven Features kann ich den HP Laserjet M110we Laserdrucker mit gutem Gewissen empfehlen.

Platz 6: HP LaserJet Pro M28w Laserdrucker Test

HP LaserJet Pro M28w Multifunktionsgerät Laserdrucker...
7.361 Bewertungen
HP LaserJet Pro M28w Multifunktionsgerät Laserdrucker...*
  • Besonderheiten: Kompakter All-in-One Schwarzweiß Laserdrucker mit schnellem Druck für Büro und...
  • Druckqualität: bis zu 600 x 600 dpi; Anschlüsse: Hi-Speed USB 2.0, WiFi, mobiles Drucken; HP...
  • Druckgeschwindigkeit: bis zu 18 S./Min (schwarzweiß)

Vorteile ✔

Nachteile ✗

Der HP LaserJet Pro M28w Laserdrucker* ist ein Multifunktionslaserdrucker, der Kopieren, Drucken und Scannen ermöglicht. Im Gegensatz zu anderen SW HP-Geräten, die ich getestet habe, funktioniert er auch mit USB-Anschluss. Zusätzlich unterstützt er mobile Endgeräte wie die HP Smart App und AirPrint. Mit einer Geschwindigkeit von 18 Seiten pro Minute ist er zwar recht flott, belegt jedoch den letzten Platz in diesem Geschwindigkeitstest.


Mein ausführlicher Praxistest

Wie die anderen SW-Geräte ist auch dieser HP Laserdrucker kompakt und wirkt langlebig. Das Verbinden mit dem WLAN bzw. der App hat erneut 10-15 Minuten gedauert, was jedoch wie immer eine einmalige Angelegenheit ist. Die App ist strukturiert und universell für alle HP-Geräte, hier wurde sich wirklich Mühe gegeben. Im Praxistest wurden alle Funktionen getestet. Zuerst habe ich die Druckgeschwindigkeit mit fünf gedruckten Blättern ausprobiert und er benötigte ganze 25 Sekunden, wobei der erste Druck immer am längsten dauert.

Die Ergebnisse für Textdokumente unterschieden sich nicht von anderen HP-Geräten, zumindest konnte ich mit bloßem Auge keine Unterschiede feststellen. In Bezug auf den Bilderdruck hatte dieses Gerät die Nase vorn, mit schärferen Drucken und schöneren Farbübergängen. Kopieren und Scannen waren genauso problemlos wie beim HP M140we, ohne Verzögerung. 

Der einzige Punkt, in dem dieser Drucker neben dem Bilderdruck besser ist als die anderen SW-HP-Drucker, ist sein Papierfach. Es hat keine Papierablage und nimmt damit auch nicht mehr Platz ein. Der Haken an der ganzen Sache ist, dass er mehr als 200 Euro kostet, also im Prinzip genauso viel wie der Farblaserdrucker 178nwg von HP.


Mein Fazit zum HP LaserJet Pro

Insgesamt handelt es bei dem HP Laserdrucker Pro*, um einen qualitativ hochwertigen Laserdrucker Sowohl die Verarbeitung als auch die Druckergebnisse in meinem Test sprechen für sich. Das Papierfach spart insgesamt viel Platz auf einem Bürotisch, und der Scanner, Kopierer sowie die App sind eine gute Ergänzung. Die mitgelieferte Tonerkartusche reicht für 500 Seiten und kostet anschließend 20€. Da diese gedongelt sind, akzeptiert der Drucker nur Originale. Leider spielt der Einkaufspreis hier nicht ganz mit und ist für einen SW-Drucker etwas zu hoch. Ich kann ihn jedoch empfehlen, wenn ihr nur einen SW-Drucker benötigt und Platz sowie Bilderdruck für euch eine große Rolle bei der Kaufentscheidung spielt.

Laserdrucker – Kaufberatung und Ratgeber

laserdrucker test

Was ist ein Laserdrucker?

Laserdrucker sind aus dem heutigen Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Bei den Geräten handelt es sich um nicht mechanische, elektrofotografische und anschlagfreie Drucker. Mittels Laserstrahlen werden mit einer Elektrofotografie-Technik Ausdrucke auf Papier oder Folien gebracht. Sie zählen zu den Matrixdruckern, welche ein Druckbild durch das Setzen kleiner, einzelner Bildpunkte erzeugt. Ebenso gehören sie zu den Seitendruckern, welche die druckenden Zeichen als Gesamtes auf eine Seite bringt.

Denn auch beim Laserdrucker wird die ganze Seite in einem einzigen Durchlauf gedruckt. Je nach Qualität kann die Auflösung bei 300 bis 800 dpi liegen. Außerdem werden manchmal LED-Drucker, die mit Leuchtdioden arbeiten, oder LED-Plotter als Laserdrucker betitelt. Es handelt sich hierbei um andere Drucker. Ihr Funktionsprinzip ist aber sehr der Funktion der Laserdrucker ähnlich. Es gibt lediglich eine Ausnahme in der Belichtung.

Geeignet ist ein Laserdrucker für alle Personen, die viele oder auch wenige Dokumente drucken müssen. Im privaten, geschäftlichen und im schulischen Gebrauch ist er ratsam, weil er zum Drucken wenig Zeit verbraucht. In wenigen Minuten können wenige oder auch hunderte von Seiten ausgedruckt werden. Während die Geschäftsmodelle hüfthoch ausfallen, können Modelle für den privaten Haushalt viel kleiner sein. In der Leistung und den Funktionen stehen die kleinen Geräte den großen jedoch in nichts nach. 

Beide Varianten können ebenso als Scanner genutzt werden. Genauso gibt es bei ihnen mindestens einen USB- und Netzwerkanschluss. Somit kann der Drucker einfach mit dem Router oder dem PC verbunden werden. Unterschiede kann es aber bei der USB-Host-Funktion geben. Nur mit ihr können SD-Karten, externe Festplatten und USB-Sticks angeschlossen werden, um direkt von diesen Speichermedien drucken zu können. Ebenso ist ein WLAN-Modul nur manchmal eingebaut.

Außerdem wird mit Laserdruckern das Geld für Tinte gespart. Zudem macht es nichts, wenn der Laserdrucker einige Zeit außer Betrieb ist. Auch nach mehreren Monaten ohne Betrieb geht er nicht kaputt und liefert ein genauso gutes Druckergebnis wie im ständigen Betrieb. Des Weiteren sind Laserdrucker vor allem etwas für den reinen Textdruck. Das macht sie vor allem für Unternehmen interessant. Mit dem schnellen Druck, der ausgeprägten Darstellung der Schriften und den großen Tonerkartuschen – welche einen seltenen Wechsel ermöglichen – ist er perfekt geeignet. Auch sind die Ausdrucke sofort schmier- und wasserfest. Weiterhin sind sie UV-beständig. Natürlich können die Laserdrucker von heute nicht mit den Laserdruckern von einst vergleichen werden.

Wie funktioniert ein Laserdrucker?

laserdrucker bedienung testVerschiedene Komponenten wirken bei einem Laserdrucker zusammen, damit die Daten von einem Dokument auf das Papier kommen. Sie arbeiten im Vergleich zu Tintendruckern mit Laserdioden und Tonerkartuschen.

Zu den verschiedenen Teilen eines Laserdruckers gehören:

Bildtrommel: Sie verfügt über eine spezielle Beschichtung. Diese lässt sich negativ aufladen. Über den Laser wird die negative Aufladung neutralisiert. Damit kann auf der Oberfläche das Ladungsbild entstehen. In Form von vielen Pixeln wird es dann dargestellt.

Toner: Damit Farbe auf das Papier kommt, bedarf es Tonerkartuschen. Sie sind mit nötigem Tonerpulver gefüllt. Um Farbe zu erzeugen, sind vier Tonerkartuschen wichtig. Es sind Gelb, Schwarz, Rot und Blau.

Laser: Der Laser wird mit der Laserdiode auf die Bildtrommel gelenkt. Er trifft dabei genau bestimmte Stellen.

Fixierung: Die Tonerpartikel bleiben auf dem Papier haften. Es hilft dabei die Fixierwalze, welche auf 200 °C erhitzt wird. Mit ihr wird das Pulver eingeschmolzen.

So funktioniert der Laserdruck schrittweise:

Beim Drucken arbeitet der Laserdrucker mit einer besonderen Technik. Eine elektromagnetische Aufladung bringt Tonerpartikel auf das Papier. Dabei stoßen sich die Aufladungen an oder ab. Zwei negative Aufladungen stoßen sich ab. Eine negative und eine positive Aufladung ziehen sich wiederum an.

Schritt 1: Zuerst muss der Druckvorgang gestartet werden. Dabei bekommt der Drucker wichtige Infos zur Druckauflösung. Er speichert sie ab. Im Gegensatz zu Nadeldruckern oder Tintenstrahldruckern wird die komplette Seite gespeichert. Auch druckt er sie nicht zeilenweise.

Schritt 2: Ein nah bei der Bildtrommel liegender Draht (Ladekorona) oder eine Ladewalze lässt die Bildtrommel negativ aufladen. Dabei rotiert die Trommel. Mit dem Laser, welche den Namen gibt, werden einzelne Bereiche auf der Trommel „beschossen“ und sie werden positiv aufgeladen.

Schritt 3: Es wird die Farbe auf diese Bereiche aufgetragen, während die anderen Bereiche weiß bleiben. Im Prinzip druckt also der Laser nicht. Er sorgt lediglich dafür, dass bewusst Stellen auf der Bildtrommel ohne Farbe bleiben. Alles andere ergibt am Ende den Inhalt. Denn hier bleiben die negativen Farb-Teilchen hängen, wenn die Bildtrommel durch den Toner läuft. An den negativen Stellen werden die Teile abgestoßen.

Schritt 4: Während dies geschieht, wird das Papier positiv aufgeladen. So bleiben später die negativen Partikel haften. Das Ladungsbild befindet sich auf der Bildtrommel. Es entspricht der zu druckenden Seite. Ebenso wandert das Papier durch die Fixierwalze. Die Tonerpartikel werden aufgedruckt. Mit Druck und Hitze von 200 °C werden die Farben fest. Wegen der Hitze ist das Papier aus dem Laserdrucker auch immer warm. Ebenso ist es der Grund für die Aufwärmzeit des Laserdruckers bis zum eigentlichen Ducken.

Schritt 5: Nach jedem Druckvorgang wird die Bildtrommel einmal ganz belichtet. Damit wird sie entladen. Nun kann ein neues Dokument gedruckt werden.

Vorteile und Nachteile eines Laserdruckers

Jedes technische Gerät hat gute und weniger gute Seiten, so auch der Laserdrucker. Während die Geräte für manche Einsätze optimal sind, eignen sie sich für andere Situationen weniger.

Die Vorteile der Laserdrucker

  • Die Druckgeschwindigkeit: An die Geschwindigkeit der meisten Laserstrahldrucker können oft keine anderen Drucker herankommen. Dabei ist es nicht wichtig, ob schwarz-weiß oder bunt gedruckt wird. Die Druckgeschwindigkeit ist für viele Verbraucher auch mit das Wichtigste. Besonders wenn viele Seiten zu drucken sind, etwa im Büro, ist dieses Thema sehr bedeutend. In etwa druckt ein Laserdrucker 40 DIN A4-Seiten pro Minute.
  • Geringe Druckkosten: Laserdrucker glänzen außerdem mit niedrigen Druckkosten. Eine bedruckte Seite muss mit 15 bis maximal 23 Cent gerechnet werden. Ein Tintenstahldrucker benötigt im Gegensatz Kosten von 50 bis 96 Cent. Bei einer geringen Menge an Dokumenten fällt es wenig auf. Im Verhältnis auf eine größere Menge macht es jedoch finanziell einen Unterschied.
  • Gute Reichweite des Toners: Mit einem Laserdrucker können vor allem Schrift-Dokumente gut gedruckt werden. Die hohe Druckgeschwindigkeit und die geringen Druckkosten fallen beim Ausdrucken von Fotos und Grafiken ebenso positiv auf. Allerdings gibt es einige Abstriche in der Qualität. So oder so haben die Tonerpatronen allerdings eine lange Reichweite. Gehen sie doch einmal zu Ende, kann ihr Nachkauf teuer werden, was theoretisch ein Nachteil ist. Um Geld zu sparen, lohnen sich manchmal Angebote. Es ist ebenso zu bedenken, dass eine Patrone für hunderte- oder tausende Textdrucke von DIN A4-Seiten ausgelegt sein kann. Eine Tintenpatrone reicht nur für weniger.
  • Hohe Druckqualität: Textdrucke und feine Linien werden gestochen scharf von einem Laserdrucker nachgebildet.
  • Ausdrucke können schneller abgeheftet werden: Nach dem Ausdrucken können die Dokumente, die mit einem Laserdrucker gedruckt wurden, gleich abgeheftet oder genutzt werden. Anders ist das bei Tintenstrahldruckern. Hier muss der Ausdruck erst 30 Minuten trocknen, damit er wischfest ist. Ebenso können Seiten archiviert werden. Denn ihr Druck verblasst in den nächsten 10 Jahren nicht. Anders wie bei Tintenstrahldruckern wird nichts durch Luftsauerstoff angegriffen, wenn es nicht laminiert ist.
  • Wenig Wartung nötig: Ein Laserdrucker ist nicht so empfindlich wie ein Tintenstrahldrucker. Auch muss es nur wenig Wartung und Pflege geben. Lediglich steht manchmal eine Reinigung an. Sogar bei Nichtbenutzung nimmt der Laserdrucker keinen Schaden und liefert ein gutes Ergebnis. Anders ist es beim Tintenstrahldrucker. Bei ihm kann durch eine lange Nichtnutzung die Tinte in den Patronen eintrocknen. Ebenso ist es möglich, dass der Druckkopf verklebt. Dann ist alles zu säubern und die Patronen zu wechseln.
  • Lange Lebenserwartung der Bildtrommel: Die Bildtrommel ist bei dieser Art von Drucker ein bedeutendes Element. Sie hält lange und muss erst nach vielen tausenden von Seiten gewechselt werden. Oft entspricht die Lebensdauer der Bildtrommel auch der Lebensdauer des Druckers. Damit ist kein Austausch nötig, sondern es kann ein neues Gerät erworben werden.

Die Nachteile der Laserdrucker

laserdrucker vergleichWie schon erwähnt, kann ein Laserdrucker auch Nachteile haben.

  • Kostet viel bei der Anschaffung: Beim Kauf kostet ein Laserstrahldrucker mehr wie ein Tintenstrahldrucker. Soll es ein funktionaler Farblaserdrucker sein, so müssen als Mindestpreis 200,00 € eingeplant werden. Richtig gute Modelle sind noch teurer. Geeignete Tintenstrahldrucker gibt es wiederum für weniger als 100,00 €. Einst waren Laserdrucker jedoch noch teurer.
  • Geringere Qualität beim Drucken von Bildern: Ein Laserdrucker kann keine gestochen scharfen Fotos drucken. Zwar ist der Druck von Bildern möglich. Es muss jedoch eine geringere Bildqualität akzeptiert werden.
  • Erhöht Energiekosten: Negativ ist ebenso ein im Vergleich höherer Energiebedarf. Durchschnittlich verbraucht das Gerät bis zu 500 Watt, wenn es betrieben wird. Im Stand-by-Modus sind es noch immer 16 oder 20 Watt. Wiederum benötigt ein Tintenstrahldrucker während er arbeitet gerade einmal ca. 13 Watt. Eine regelmäßige Nutzung des Laserdruckers kann damit sehr die Stromkosten erhöhen.
  • Die Lautstärke: Laserstrahldrucker bringen eine hohe Geräuschemission. Ursache sind die hohe Leistung und die schnelle Druckgeschwindigkeit. Bei einem größeren Druckauftrag kann dies stören, wenn das Gerät einen Platz im Arbeitszimmer, im Büro oder im Wohnzimmer hat.
  • Sie belasten die Umwelt und Gesundheit: Durch ältere Laserdrucker kann es zu gesundheitlichen Schäden kommen. Denn bei ihnen kann durch hohe Spannung Ozon austreten. Ozon ist ein ungesundes und aggressives Gas. Allerdings dringt bei neueren Modellen kaum noch Ozon nach außen. Es besteht aber auch bei ihnen noch ein Austritt von Feinstaub, also einem weiteren Problem. Die Belastung kann in den betroffenen Räumen gemessen werden. Für den Feinstaub sorgt der Toner. In modernen Geräten gibt es Filter. Sie sollen den Austritt des Tonerpulvers verhindern. Bei einer nicht professionellen Handhabung können sie jedoch leicht beschädigt werden. Das macht sie unwirksam. Des Weiteren können die leeren Tonerkartuschen eine mögliche Gefahr für unsere Umwelt sein
  • Kein randloser Druck möglich: Ein randloser Druck ist mit dem Laserdrucker nicht umzusetzen. Ohne Rand würde Tonerpulver in das Innere fallen. Es könnte dann Ozon und Feinstaub austreten. Um dies zu vermeiden, muss es einen fünf Millimeter breiten Rand geben.
  • Eignet sich nicht für alle Papiersorten: Ein Laserdrucker ist nicht für alle Papiersorten gemacht. Dickes Papier, etwa Fotokarton, oder beschichtetes Papier bedruckt er nur schwer. Wird es versucht, kann es zu Problemen kommen und der Drucker streikt. Mit normalem Kopierpapier hat er hingegen kein Problem.

Die Geschichte des Laserdruckers

laserdruckerDas erste Laserdrucker-Modell war von dem Hersteller Xerox. Es druckte pro Minute sechs Kopien. Auch konnte das Gerät nicht gekauft werden, nur gemietet. Das brachte dem Unternehmen Xerox Corp über längere Zeit eine reichliche Einnahme. Die Technik der Elektrophotographie entdeckte zuvor allerdings der 1968 verstorbene Chester F. Carlson. Im Jahr 1937 ließ er sie sich patentieren.

Anfangs war es schwer für ihn, seine Erfindung an den Markt zu bringen. Am Batelle Memorial Institute in Ohio wurden ihn dann 1944 3.000 US-Dollar für die Umsetzung bereitgestellt. So konnte im Jahr 1950 der erste Trockenkopierer von Haloid erscheinen. Aus marketingtechnischen Gründen wurde der Produktionsname und Firmenname geändert. Aus der Elektrofotografie wurde die Xerographie. Wiederum wurde die Firma Haloid in Haloid Xerox Inc geändert. Ab 1961 zu Xerox.

Es wurde 1953 der Xerox-Kopierer, Vollfarbdrucker, erfunden. Der Erfinder war Bob Gundlach. Das Farbpatend wurde 1959 angemeldet.

Später wurde im Palo Alto Research Center, PARC, von dem Ingenieur Gary Starkweather der erste Laserdrucker erbaut. Dieser arbeitete mit der ROS-Technik- raster output scanner. Es konnten pro 1 Zoll 500 Punkte gedruckt werden. Gary Starkweather bekam es hin, die Laserstrahlen so zu bündeln, dass sie ein Druckbild erzeugen. Der erste kommerziell genutzt Laserdrucker entstand 1973. Er arbeitete mit einem kleinen PC (Xerox Alto), einer grafischen Oberfläche und einer Maus zusammen. Die Technik wurde kurz EARS genannt. EARS steht für Ethernet-Alto research character generator scanning laser output terminal. Dank EARS konnte mit einer Auflösung von 384 dpi gedruckt werden. Auch der Farbkopierer Xerox 6500 wurde eingeführt.

Die Laserdrucker kosteten in den 1960er und 1970er Jahren bis zu 350 000 US-Dollar. Gedruckt wurde damals noch vor allem mit Typenraddruckern oder Nadeldruckern. 1984 kam von HP der Laser Jet auf dem Markt. Dieser Laserdrucker kostete nur 3.495 US-Dollar. Allerdings erfüllte er sämtliche Anforderungen an die Druckqualität, die Druckgeschwindigkeit und an seine vielfältige Nutzbarkeit.

Ein großes Problem war bei der Herstellung der Laserdrucker das Bündeln des Laserstrahls. Damals gab es nur Glaslaser. Sie konnten nicht auf die Schnelle ein- und ausgeschaltet werden. Spezielle Lichtausgänge sowie Piezo-Kristalle galten als einzige Lösung. Die Lichtausgänge konnten mechanisch verschoben werden. Hingegen konnten die Piezo-Kristalle mit einer bestimmten Spannung das Licht weglenken.

Die späteren Diodenlaser erfüllten diese Aufgabe den Lichtstrom zu bündeln besser.

Verschiedene Laserdrucker

Schwarz-Weiß-Laserdrucker/Monolaserdrucker

Sie sind noch immer die beliebtesten Modelle. Sie bestehen aus Bildtrommel, Fixiereinheit, Tonerkartusche und Laserdiode. In der Anschaffung sind sie sehr günstig, wobei teurere Modelle eine bessere Druckauflösung besitzen. Ihre Größe ist ähnlich wie ein Tintenstrahl-drucker. Zudem drucken sie sehr schnell. Es dauert nur wenige Sekunden und das bedruckte Papier kommt heraus. Die Ausdrucke sind widerstandsfähig. Sie können auch ohne Nachlassen der Farbe längere Zeit gelagert werden. Ebenso reicht die Tonerkartusche lange und es gibt den Schwarz-Weiß-Laserdrucker als Monodrucker oder als Multifunktionsgerät.

Farblaserdrucker

Vor einiger Zeit waren solche Drucker, die bunt und sauber drucken, sehr teuer. Mit der Zeit wurden sie billiger. Jedoch kosten auch einfache Modelle manchmal mehr wie ein Schwarz-Weiß-Laserdrucker. Das Drucken ist im Vorgang und in der Geschwindigkeit ähnlich wie bei einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker. Von den Kartuschen werden die Farben mit einem Punktsystem auf das Blatt gebracht. Am Ende bildet sich damit das Bild. Im Gegensatz zu einem Tintenstrahldrucker können die Farben nicht gemischt werden. Es entsteht somit kein breites Farbspektrum. Um dennoch viele Farbe zu erhalten wird auf die Täuschung der Augen gesetzt.

Die Farbpunkte werden so angebracht, dass ein echter Farbeffekt erkannt wird. Jedoch bleibt das Punktraster zu erkennen. Besonders beim Fotodruck, bei dem die Farblaserdrucker in der Qualität wenig gut ausfallen, kann das Raster erkannt werden. Immerhin fehlt diesen Druckern die Detaildichte und Feinheit für Fotos. Dann sehen die Bilder etwa aus wie in einer Tageszeitung. Bei Texten ist die Dichte ausreichend. Als gut gelten schon einmal 600 dpi. Wer ein Farblaserdrucker besitzt und viele Fotos ausdrücken möchte, kann zusätzlich einen Fotodrucker erwerben.

Um bunt sowie schwarz-weiß zu drucken sind zwei Tonerkartuschen nötig. Sie sind langlebig und büßen mit der Zeit nicht an Qualität ein. Allerdings können sie Feinstaub freisetzen. Wichtig beim Farblaserdrucker ist darum, dass der Feinstaubgehalt so gering wie möglich ist.

Multifunktionslaserdrucker

scan und laserdrucker testEin Multifunktionslaserdrucker umfasst nicht nur einen Laserdrucker. Zu ihm gehören ebenso der Farbdruck, der Scanner und der Kopierer. Es kann ebenso den Duplex geben. Mit einem Duplex kann die Vor- und Rückseite des Papieres bedruckt werden. Für den Duplex-Druck ist eine weitere Rolle notwendig. Sie dreht das Dokument. Vorteilhaft ist es zudem, wenn es USB-Anschlüsse und ein Ethernetkabel gibt. Bei vielen Druckern sind diese Anschlüsse jedoch Standard. Noch besser ist es, wenn eine WLAN-Verbindung nutzbar ist. Außerdem lassen sich auf einigen dieser Drucker Software installieren. Auf diese Weise ist es einfach, Arbeitsabläufe besser zu verwalten. Damit wird Zeit und Platz gespart, was im Büro vom Vorteil ist.

Die Multifunktionslaserdrucker können zudem in Farblaserdrucker oder Schwarz-Weiß-Laserdrucker eingeteilt werden. Preislich sind die Farblaser-Multifunktionsgeräte teurer. Um Geld zu sparen, sollte vorher gewusst werden, was gedruckt werden soll und welche Funktionen notwendig sind. Muss es bunt sein? Oder reicht schwarz-weiß? Soll nur gedruckt werden oder auch kopiert? Vorteilhaft bei diesen Multi-Druckern ist es, dass mit ihnen keine weiteren Geräte wie ein separater Scanner oder Kopierer notwendig sind. Das spart Platz im Büro. Leider ist der Geräuschpegel ein wenig höher, wie bei den anderen Laserdruckern. Ebenso werden Fotos weiterhin nicht sehr klar ausgedruckt und Multi-Geräte kosten mehr in der Anschaffung wie die beiden anderen Druckerarten. Dafür besitzen sie aber ebenso einen langanhaltenden Toner, geringe Druckkosten und drucken schnell.

Wie wirken sich Laserdrucker auf die Gesundheit aus?

Laserdrucker werden schon seit langem verdächtigt, gesundheitlich bedenklich zu sein. So gab schon verschiedenen Studien. So ganz konnte es aber bislang nicht geklärt werden. Zu Beispiel führte das Bundesministerium für Risikobewertung eine Pilotstudie durch. Dabei kam es nach den ersten Erkenntnissen zu dem Rat, nur Laserdrucker zu kaufen, welche mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet oder deren Standard einhalten. Mitte des Jahres 2015 wurden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht. Nach dieser gibt es im Moment keine nennenswerte Bedrohung durch eine Feinstaubbelastung im Zusammenhang mit Laserdruckern. In den Messungen wurde der Allgemeine Staubgrenzwert stark unterschritten. Die BAuA schließt aber eine allergische Reaktion nicht aus. Darum meint sie, dass es am besten sei, Laserdrucker in einen gut belüftet und großen Raum zu nutzen.

Gefahr durch Tonerpartikel

Gedruckt wird von Laserdruckern genauso wie bei Fotokopierern mit Trockentonern. Als schwarze Farbe enthalten sie Ruß. Nicht RoHS- (eine EU-Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in elektronischen Bauelementen und in Elektrogerten) konforme Sorten können Schwermetalle wie Cadmium oder Blei besitzen. Solche Stoffe können gesundheitlich schädlich sein.

Kommt es bei einer unsachgemäßen Handhabung oder bei Schäden am Gerät zum Austritt von Toner können die enthaltenen Stoffe zu gesundheitlichen Folgen führen. Schleimhäute, die Haut oder Atemwege können angegriffen werden. So ganz sauber von Toner ist ein Laserdrucker nie. Durch das notwendige Ventilationssystem, welches zur Kühlung im Inneren dient, wird immer im Betrieb etwas Toner austreten. Allerdings gibt es in modernen Geräten einen weiteren Filter. Fast komplett fängt er die Partikel ab. Filter aus dem Handel sind wiederum nicht angebracht. Mit ihnen würden die Lüfter mit zu hoher Geschwindigkeit laufen. Das bringt noch mehr Verunreinigung.

Wer als Servicetechniker, beim Recyceln oder beim Refill tätig ist, ist den Schadstoffen in größeren Mengen ausgesetzt. Hier sollten Atemschutz und Einweghandschuhe getragen werden.

Gefahr durch Ozon

Technisch bedingt wird von Laserdruckern Ozon freigesetzt. Nur mit hohen elektrischen Feldern durch unter Hochspannung gesetzte Platindrähte oder spitz zu laufende Metallkämme, kann auf die Bildtrommel eine elektrische Ladung aufgebracht werden. Die Platindrähte heißen auch Koronadrähte. Nah den Feldstärken muss die Umgebungsluft isoliert werden. Luftsauerstoff wird aufgespalten. Ozon entsteht. Aus dem Grund sollten die Räume bei Geräten mit einem hohen Ozonwert regelmäßig belüftet werden. Um den Druck zu senken, werden seit 1990 die Ladungen nicht mehr mit Koronadrähten übertragen. Es werden für sie Kontaktroller oder Metallstreifen mit Zacken genutzt. Immerhin kann damit die Hochspannung gesenkt werden. Die Luftionisation verringert sich und es tritt keine meldepflichtige Ozonbildung auf. Verkauft werden solche Laserdrucker unter dem Wort „ozonfrei“.

Gefahr durch Feinstaub

laserdrucker test papierLaserdrucker besitzen oft einen eingebauten Filter vom Werk. Sie können zum separaten Wechseln sein oder sind in der Tonerkartusche verbaut. Abhängig der Anzahl der Ausdrucke reicht ein Feinstaubfilter 6 bis 12 Monate. Spätestens nun sollte er gewechselt werden. Mit dem Filter wird die Belastung der Tonerpartikel und des Feinstaubes verringert. Ebenso werden nicht so viele Dämpfe an die Luft abgegeben, was die Geruchsbelästigung verringert.

Ist ein Laserdrucker noch nicht mit Feinstaubfiltern ausgerüstet, kann er nachgerüstet werden. Unter anderem können Klebestreifen auf der Ventilationsöffnung Staub aufhalten. Nicht mit Filtern versehen werden können die Papierausgabefächer. Sie sind damit die Hauptquelle für den Feinstaub. Außerdem testete das Umweltbundesamt Nachrüstfilter. Weil diese eine teilweise reduzierte Wirkung haben, sind sie nicht ohne Einschränkung zu raten. Zudem müssen die Filtertypen zum Drucker passen. Hier gibt es teilweise unvollständige Informationen.

Gefahr durch UFP (Ultrafeine Partikel)

Bei der Arbeit stoßen Laserdrucker UFP – Ultrafeine Partikel-aus. Es ist die kleinste Art von Feinstaub. Anfang 2013 war noch nicht klar, ab welcher Menge diese Partikel zu einer gesundheitlichen Veränderung beitragen. Die verbindlichen Vorgaben für den Blauen Engel beinhalten dennoch einen Grenzwert. Von Kritikern wird dieser als zu hoch eingeschätzt.

Es gibt immer mehr Studien, welche die Gefahren von Toner-Staub der Laserdrucker und ihren Kleinstpartikeln belegen. Etwa wurden sie an der Harvard University durchgeführt. Genauso berichten Medien stetig über die Gesundheitsgefahren durch Laserdrucker. Ebenso warnte die Bundesregierung im Jahr 2016 vor gesundheitlichen Schäden durch diese Drucker. Nach einigen Studien wurde die Warnung aber zurückgezogen. Es handelte sich dabei um Studien, die Wissenschaftler als interessengeleitet und nicht wissenschaftlich ansehen. Vermutlich wurden diese Studien von Investoren finanziert, welche spezielle Interessen haben. In Wahrheit sind die freigesetzten Partikel vielleicht krebsfördernd oder schädigen das Erbgut. Ebenso können sie und auch die normalen Feinstaubpartikel die Atemwege belasten und Atemerkrankungen fördern.

Sind Laserdrucker also eine Gefahr?

Über die Tonerpartikel, Feinstaub, UFP und Ozon können Laserdrucker die Gesundheit sehr schädigen. Es besteht jedoch kein Grund, einen Laserdrucker zu ersetzen oder keinen zu kaufen. Mit dem richtigen Umgang wird die Gesundheitsgefahr verringert. Hier einige Tipps:

  • Vor allem bei Vieldruckern sollte der Laserdrucker weit weg vom Schreibtisch und Sitzplatz stehen. Am besten befindet er sich in einem extra Raum.
  • Eine gute Belüftung ist wichtig. Schon ein gekipptes Fenster reduziert die Gefahr durch den Tonerstaub. Denn er wird zerstäubt und damit weniger schädlich oder gar unschädlich.
  • Einsatz spezieller Filter: Feinstaubfilter fangen die Tonerpartikel ab. Nicht alle werden vermieden. Ihr Austritt wird aber verringert. Alle 6 bis 12 Monate sollten die Filter gewechselt werden.
  • Vorsicht beim Drucken und Tonerwechsel walten lassen.
  • Auf RoHS-Konformation bei Tonerkartuschen achten.
  • Geräte mit Auszeichnung „Blauer Engel“ kaufen.
  • „Ozonfrei“, deutet auf einen geringeren Ozongehalt hin.
  • Laserdrucker nicht an Orte stellen, wo getrunken und gegessen wird.
  • Nach dem Anfassen druckfrischer Dokumente: Hände mit kaltem Wasser und Seife waschen.

Wie teuer sind Laserdrucker im Unterhalt?

Mit dem Kauf eines Druckers ist es finanziell nicht beendet. Jeder Drucker kostet auch danach noch. Zum Beispiel fallen dafür Kosten an:

  • Ersatzkartuschen: 50 bis 300,00 €
  • Strom: Pro Ausdruck benötigt ein Farblaserdrucker etwa 100 bis 450 Watt.
  • Druck pro Seite bei Farbdruckern: 15 bis 24 Cent,
  • Druck pro Seite bei Schwarz-Weiß-Laserdruckern: ca. 6 Cent.

Laserdrucker die wichtigsten Kaufkriterien

Vor dem Kauf eines Laserdruckers müssen wichtige Fragen zum Thema Auflösung, Farbdruck, Scanfunktion etc. geklärt werden.

Auflösung

Nur mit einer guten Auflösung werden die Abbildungen klar. Der Auflösungsrad wird in „dots per inch“ angegeben. Kurz heißt es dpi. Es wird damit beschrieben, wie viele Punkte auf einem Zoll passen. Ein Zoll beträgt 2,54 cm. Bei den meisten Laserdruckern lassen sich im Menü unterschiedliche Auflösungen wählen. Etwa können es 300, 600 oder 1200 dpi sein. Zum Einscannen sind meist 300 dpi ausreichend. Zum Vergrößern oder Bearbeiten ist eine größere Auflösung besser. Etwa sind 600 dpi zum Einscannen von Fotos geeignet.

Automatischer Einzug

Neben einem Flachbettscanner können Dokumente über den automatischen Einzug “Feeder“ digitalisiert werden. Geeignet ist er, wenn mehrere Dokumente nacheinander gescannt werden sollen. Mit Feeder muss nicht nach jedem Dokument die Klappe geöffnet werden. Zum Scannen werden die Papiere mit der Scanseite nach oben in das Einzugsfach gelegt. Nach und nach wird jedes Blatt automatisch eingezogen.

Arbeitsspeicher

In Laserdruckern gibt es einen Arbeitsspeicher. Diese wirkt sich auf die Dauer aus, bis der Druck erledigt ist. Wenn die Dateigröße die Größe des Arbeitsspeichers übertrifft, wird der Druckauftrag nur langsam erledigt. Vor allem bei Power-Point-Folien, aufwendigen Grafiken oder mehrseitigen Dokumenten kann der Druck lange dauern. Besser ist es, dass der Arbeitsspeicher möglichst groß ist. In Schwarz-Weiß-Laserdruckern gibt es, bei modernen Druckern, eine Mindestgröße von 16 Megabyte. Für Textdokumente reicht es sehr aus. Bei Grafiken sollte es ein größerer Speicher sein. Hier sind 64 Megabyte zu raten. Einen noch größeren Speicherplatz muss es bei Farblaserdruckern geben. Angebracht sind 256 Megabyte.

Duplex-Funktion/Druck auf beiden Seiten

Der Einzelblatteinzug ist eine nützliche Zugabe bei manchen Druckern. Beim Druck kann dem Laserdrucker ein einzelnes Blatt eingefügt werden. Das ist vorteilhaft, wenn für ein einzelnes Dokument spezielles Papier genutzt werden soll.

Einzelblatteinzug

Sie sorgt dafür, dass ein Blatt beidseitig bedruckt wird. Dabei wird das Papier erst auf der einen Seite bedruckt und automatisch wieder eingezogen. Danach wird die Rückseite bedruckt. Ein Duplex-Druck dauert aber länger. Weil die Blätter über eine Rolle im Drucker gedreht werden, sind die Geräte außerdem größer. Ebenso kosten sie mehr.

Farbe oder Schwarz-Weiß?

laserdrucker hp testEinige Laserdrucker drucken nur in schwarz-weiß oder in Graustufen. Denn ihre Aufgabe ist es nur, das Dokument auf das Papier zu bringen. Ein anderer Name für sie ist Monochrom-Laserdrucker. In ihnen befindet sich eine einzige Tonerkartusche. Sie besitzt schwarze Farbe. Bei einer leeren Kartusche muss nur eine Kartusche ausgewechselt werden. Das spart Geld. Zudem sind solche Laserdrucker in der Anschaffung günstiger. Dabei überzeugen sie genauso wie andere Geräte im Drucken und in der Geschwindigkeit. Sollen nur Textdokumente gedruckt werden, ist so ein Monochrom-Laserdrucker die richtige Wahl.

In vielen Bereichen aber sind Grafiken, Präsentationen und Diagramme wichtig. Sie erzielen ohne Farbe eine geringere Wirkung. In diesem Bereich sind daher Farblaser-Drucker ratsam. Gedruckt wird mit 4 Farben: rot, blau, schwarz und gelb. In der Anschaffung kosten sie etwas mehr. Auch die Kosten für 4 Tonerkartuschen, statt für eine Kartusche sind mehr.

Geschwindigkeit

Mit der Druckgeschwindigkeit ist erkenntlich, wie schnell der Drucker arbeitet. Oft wird von den Herstellern die Seitenanzahl pro Minute angegeben, die das Gerät bedruckt. Vor allem, wenn große Mengen an Dokumenten gedruckt werden sollen, ist die Druckgeschwindigkeit beim Kauf wichtig. Meist drucken Laserdrucker 16 Seiten je Minute. Einige Geräte können allerdings ebenso bis 25 Seiten hinbekommen. Manche sehr schnellere und teurere Laserdrucker drucken bis zu 30 Seiten in der Minute.

Kabelloser Druck und Schnittstellen

Laserdrucker verfügen als Standard-Schnittstelle über mindestens einen USB-Anschluss. Damit kann per USB-Stick oder über eine Kabelverbindung vom Computer gedruckt werden. Praktisch ist es, wenn es noch weitere Schnittstellen gibt.

  • WLAN-Verbindung: Sie verbindet den Laserdrucker mit dem Heimnetzwerk. Damit kann der Drucker flexibel aufgestellt werden und auch drucken, wenn er nicht mehr neben dem Computer steht. Zudem können mehrere Endgeräte mit dem Laserdrucker verbunden sein.
  • Cloud Print und AirPrint: Diese Schnittstellen wurden von Google und Apple entwickelt. Für die Cloud Print-Nutzung muss das Google-Konto mit dem Drucker verbunden werden. Über das Programm wird der Drucker eingerichtet und verwaltet. Wiederum funktioniert AirPrint nur bei Apple-Geräten. Über das Heimnetzwerk lässt sich der Drucker an ein iOS-Gerät installieren. Dabei muss kein Treiber installiert werden.

Papierart

Verschiedene Papierarten können genutzt werden. An sie wird der Druckvorgang angepasst.

Papier-Fassungsvermögen

Oft wird das Papier aus einer Papierkassette eingezogen. Sie ist herausziehbar und neu befüllbar. Bei einem hohen Druckaufkommen sollte die Kassette ein reichliches Fassungs-vermögen besitzen. Bis zu 250, besser noch 500 Blätter Papier sollten hineinpassen.

Papierformat

Normale Laserdrucker sind ausgelegt für DIN A4. DIN A3-Drucker gibt es auch, aber nur bei größeren Modellen. Solche werden gewerblich genutzt. Im Alltag reicht DIN A4. Außerdem sind bei manchen Druckern kleinere Formate wie DIN A5 oder DIN A6 einzustellen.

Scanmodus

Mit einem eingebauten Scanner, meist ein Flachbettscanner, können die Dokumente leicht digital vervielfältigt werden. Auch zum Faxen ist er notwendig. Weil sich der Scanner auf der Oberseite befindet und die Klappe nach oben geöffnet wird, sollte am Standort dafür Platz sein.

Gibt es einen Laserdrucker-Test von der Stiftung Warentest?

sw druck laserdrucker testBei Stiftung Warentest gibt es mittlerweile 196 Drucker im Vergleich. Vor einiger Zeit kamen 13 weitere Laserdrucker hinzu. Es waren 12 Schwarz-Weiß-Drucker und ein Farblaser-Multifunktionsdrucker. Außerdem konnten 5 Testmodelle lediglich drucken. 7 waren wiederum Multifunktionsgeräte. Für die reinen Drucker gab es als Testkategorien:

  • Drucken: Hier wurde auf die Qualität von Farbseiten, Fotos, Wasserbeständig, Lichtbeständigkeit und Geschwindigkeit geachtet.
  • Kosten: Es wurde geprüft, wie es mit den Toner- und Tintenkosten aussieht.
  • Handhabung: Wie einfach sind der Gebrauch, die Inbetriebnahme und die Bedienung? Sind sie Patronen einfach zu wechseln? Wie leicht ist die Wartung?
  • Umwelt: Wie hoch ist der Stromverbrauch? Wie laut sind die Laserdrucker? Wie ist ihre Konstruktion und Verarbeitung?

Zudem wurden bei den Multifunktionslaserdruckern das Scannen und Kopieren getestet.

Insgesamt befinden sich 97 Laserdrucker in der Datenbank von Stiftung Warentest. Davon wurden 42 mit „Gut“ bewertet. „Befriedigend“ sind 54 Geräte. Auch Geräte, die nur „ausreichend“ sind, gibt es. Dies sind unter anderem die Farblaser-Multifunktionsdrucker von der Marke Canon der  i-Sensys MF635Cx und der i-Sensys MF633Cdw. Sie erhielten die Bewertung 2,5. Bei den Schwarz-Weiß-Multifunktionsdruckern gewann der HP Laserjet Pro MFP M148fdw. Seine Testnote war 2,4. Bei den Mono-Farblaserdruckern ging Platz 1 an den Canon i-Sensys LBP613Cdw. Bewertet wurde er mit 2,3. Die Note 2,4 bekam der HP Laserjet Pro M203dw. Damit war er der beste Schwarz-Weiß-Laserdrucker seit 2017.

Quelle

Letzte Aktualisierung am 20.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API